
Brennen und/oder ziehen im Dammbereich, Steißbeinbereich
Funktionsstörung wie Dranginkontinenz, Erektionsstörung und Durchfall
Schmerzen beim urinieren, Stuhlgang und Geschlechtsverkehr
CPPS-Chronic Pelvic Pain Syndrom
Das chronische Beckenbodenschmerzsyndrom (CPPS) ist ein langanhaltendes Schmerzsyndrom Im Beckenbereich, bei dem es keine eindeutige organische Ursache (wie Infektion, Tumor, o. Ä.) gefunden wird. Die Schmerzen bestehen meist länger als 3-6 Monate und können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigten.


Typische Symptome
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Schmerzen im Unterbauch, Damm, Penis, Hoden, After
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Schmerzen beim oder nach dem Wasserlassen
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Schmerzen beim oder nach dem Samenerguss
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Häufiger Harndrang, schwacher Harnstrahl
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Druck- oder Fremdkörpergefühl im Becken
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Oft verbunden mit Stress, Muskelverspannungen oder Angst
Ursache
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Verspannte oder fehlkoordinierte Beckenbodenmuskulatur
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Nervenüberempfindlichkeit
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Entzündliche Prozesse ohne Bakterien
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Stress, psychosomatische Faktoren
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Frühere Infektionen oder Reizungen


Physiotherapie bei CPPS
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Lösen von Gelenkblockaden in den Extremitäten und Wirbelsäulengelenken mittels Manuelle Therapie und chiropraktischen Eingriffen
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Triggerpunktbehandlungen
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Elektrophysiotherapie mittels TENS Strom; Hochenergie Induktionstherapie; Radiofrequenztherapie
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Entspannungstherapie
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Atemtherapie
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Mobilisationen
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Herstellen der Balance zwischen Agonist und Antagonisten
Prognose
CPPS ist nicht gefährlich, aber oft hartnäckig. Mit einer passenden, individuell abgestimmten Therapie lassen sich die Beschwerden bei vielen Betroffenen deutlich lindern oder kontrollieren.
